Hyperspektrales Imaging (HSI)

Die Hyperspektrale Mikroskopie nutzt die starke Lichtstreuung, die bei einer geeigneten Dunkelfeldbeleuchtung von einzelnen Nanopartikeln ausgeht. Viele Nanopartikel werden so bereits unter dem Lichtmikroskop in Zellen und Geweben sichtbar, so dass geeignete Probenstellen für weiterführende Analysen ausgewählt werden können. Die spektrale Zusammensetzung des emittiertes Lichts kann darüber hinaus zur Identifizierung von Nanopartikeln herangezogen werden (Hyperspectral Imaging), eine Technik die seit langem in der Geowissenschaft erfolgreich eingesetzt wird. Die Möglichkeiten des Hyperspectral Imaging sollen für den Bereich der Nanotoxikologie umfassend getestet und mit anderen Analyseverfahren verglichen werden.

Darstellung von 50 nm Gold-Nanopartikeln in einem Alveolarmakrophagen. Die Dunkelfeldmikroskopie lässt einzelne Goldpartikel erkennen. Die Kurven zeigen typische Hyperspektren der Goldpartikel.